31. Januar 2012
Bei einem Spendenlauf für die „Kornkammer“, eine Hilfsorganisation aus Kleinenbremen, sind insgesamt 608,64 Euro zusammengekommen. Organisiert wurde das „24-Stunden-Rennen“ von der Klasse F 910 der zu den Dr. Blindow-Schulen gehörenden Wirtschaftsschule Schaumburg.
Diesen Lauf werden die Teilnehmer sicherlich noch lange in Erinnerung behalten. Zum einen, weil er 24 Stunden dauerte und zum anderen, weil es so gar nicht vorwärts ging. Denn statt auf der Straße oder imStadion wurde die Veranstaltung im gut geheizten Studio von „easy Fitness“ durchgeführt. Dort mussten die Teilnehmer mehrere Ergometer einen ganzen Tag lang in Bewegung halten. Machbar? Ganz bestimmt, meint die angehende Kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen & Korrespondenz, Emily Wienzek. „Wichtig ist nur, dass keine Lücke entsteht. Deshalb haben wir die Teilnehmer in Schichten eingeteilt.“
Fünf Teams hatten sich für das Rennen angemeldet. Mit dabei: die elfjährige Lucy: „Ich bin schon bei Kilometer acht“, kräht sie kurz nach 19 Uhr. Wie lange sie noch durchhält, weiß sie zwar nicht, eine Geheimwaffe gegen die Müdigkeit hat sie trotzdem. „Entweder singen wir ein paar Lieder oder wir erzählen uns was.“ Ihre Laufnachbarin sieht das genauso: „Wir lassen uns schon etwas einfallen, um uns zu beschäftigen.“ Einschläfernd war der Lauf-Rhythmus trotzdem und so hatte sich manch Teilnehmer einen MP3-Player mitgebracht.
Der Lohn des langen Strampelns: 608,64 Euro, die am nächsten Tag an den Betreuungs- und Coachings-Verein „Kornkammer“ überreicht werden konnten. Ein weiteres Präsent – Karten für ein Heimspiel der GWD Minden – bekam die Gruppe mit den meisten Kilometern.
Fazit der Organisatoren Andrea Kühn, Frank Gehle, Emily Wienzek, Elina Lichtermann, Annika Berlitz, Jessica Glogaza und Agnieszka Kohlmeyer: „Wir haben viel gelernt und auch noch etwas Gutes tun können.“ Einen Dank richtete die Gruppe an die Wirtschaftsschule Schaumburg, die ihnen diese engagierte Projektarbeit ermöglicht hatte. Wienzek: „Wir sollen auf diese Weise lernen, selber ein Projekt auf die Beine zus tellen.“